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Andorra

September 2013 bis März 2014

Die Teilnehmenden nähern sich Max Frischs berühmten Drama „Andorra“ und erschaffen eine eigene Bearbeitung des Stoffes. Sie sind gleichermaßen RegisseurIn und DarstellerIn.

Max Frischs Drama „Andorra“ handelt von dem jungen Mann Andri, der als Pflegesohn des Lehres in einem Dorf im fiktiven
Andorra lebt. Dieser gibt Andri als von ihm gerettetes Judenkind aus, das er vor den »Schwarzen« gerettet habe, dem Nachbarvolk der Andorraner, das Juden verfolgt und tötet. Tatsächlich ist er aber der Sohn des Lehrers aus einer Beziehung mit einer »Schwarzen«.

In Andorra werden Juden zwar nicht verfolgt, dennoch begegnet Andri ständig antisemitischen Vorurteilen. Doch er findet sich mit dieser Rolle ab und selbst als er seine wahre Herkunft erfährt, hält er weiter an der jüdischen Identität fest, die ihm zugewiesen wurde.

Der Konflikt zwischen Kollektiv und Individuum wird in diesem Projekt mit Methoden des Sprech- und Bewegungstheaters bearbeitet. Die Teilnehmenden werden zudem Charaktere entwickeln, die einzigartig sind und dabei doch alle irgendwie gleich. Sie erschaffen eine eigene Bearbeitung des Stoffes und sind so gleichermaßen RegisseurIn und DarstellerIn.

Spielleitung: Gregor Ruttner

Probentermin: einmal wöchentlich, dazu Blocktermine im November, Februar und März

Premiere: Ende März 2014

Aufführungsort: Baden Halle B

Kosten: 240,- / 60 Stunden