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Macht|schule|theater

spiel [mit] Puppe – das Projekt der BiondekBühne

WS bei Renate Payer
Die bundesweite Theaterinitiative Macht|schule|theater wird vom Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur gemeinsam mit KulturKontakt Austria und dem DSCHUNGEL Wien durchgeführt.

Ziel ist die künstlerische Auseinandersetzung mit dem Thema Gewalt und Gewaltprävention sowohl von Seiten der bei den Produktionen mitwirkenden Schülerinnen und Schüler als auch von Seiten des jugendlichen Publikums.
Macht|schule|theater ist im Schuljahr 2011/2012 Teilprojekt der Initiative des BMUKK „Weiße Feder – Gemeinsam für Fairness und gegen Gewalt“. Durch die Abhaltung von Dialogveranstaltungen zum Thema „Generationengerechtigkeit und Solidarität“ ist Macht|schule|theater auch in die „Aktionstage Politische Bildung“ eingebunden.

Cool = Gewalt?

Jedes Kind kann Geschichten aus dem schulischen Alltag erzählen, die von Gewalt zeugen. Selten ist ihnen das auch bewusst.

Im Projekt „spiel [mit] Puppe“ erleben Kinder mit der Methode Theater verschiedenste Formen von Gewalt. Sie finden im szenischen Spiel heraus, wie es dazu kommen kann, dass man gewalttätig agiert und wie man solche Situationen als Opfer und als Täter erlebt. Der besondere Schwerpunkt liegt dabei auf dem Begriff „cool“, wieweit „coole“ Verhaltensweisen Gewalt bewirken und beeinflussen können.

Drei Gruppen von Kindern treffen sich derzeit wöchentlich und arbeiten getrennt an diesen Themen. Eine Gruppe des BG u. BRG Baden Biondekgasse, eine Gruppe der NMS Traiskirchen und eine Gruppe der BiondekBühne. Spielleiter sind Gregor Fröhlich, Walter Lexmüller und Tina Pregesbauer. Walter Lexmüller leitet das Projekt.

Selbstgebaute Puppen

WS bei Renate PayerIn einem Atelier der Wiener Künstlerin Renate Payer entwarfen und bauten die Gruppen Puppen, die sie in einer weiteren Phase des Projektes in ihr Spiel mit den Formen der Gewalt einbauen werden. Ausgangspunkt waren Reflektionen zum Thema „cool“ und in welchen Erscheinungsformen dieser Begriff für die Jugendlichen relevant ist. Die Puppen sind somit Personifikationen ihrer Gedanken.

Im Jänner wird jede Gruppe das Spiel mit den Puppen unter der Leitung des italienischen Puppenspielers Manfredi Siragusa trainieren. Ziel des Puppenspiels ist es, Verhaltensweisen, die sich als negativ für ein friedliches Zusammenleben erwiesen haben, auf die Puppen zu verlagern. Danach werden sich die Gruppen mit ihren Puppen treffen und versuchen ihre Erfahrungen spielerisch austauschen. Es gilt zu erkunden, ob sich die Puppen miteinander solidarisieren und wie die Kinder darauf reagieren. Es wird viel experimentiert und am eigenen Körper erlebt werden.

Aufführungen im Frühjahr 2012

Die Ergebnisse dieses Prozesses werden im April und Mai 2012 in drei Aufführungen gezeigt. Spielorte sind die NMS in Traiskirchen, und in Baden das BG/BRG Biondekgasse und die Halle B.

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Kommentare

  1. Gregor sagt:

    Fotos vom Puppenspielworkshop mit Manfredi Siragusa: https://t.co/ap7Kx8wq

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