Verein zur Förderung von Kinder- u. Jugendtheater
LITURGIE VOM HAUCH

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Forced Emotion

bringt unter der Regie von Birgit Helin:

LITURGIE VOM HAUCH

Dramatisiertes Gedicht von Bert Brecht

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Aufführungen:

gemeinsam mit "In Teufels Küche"

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Samstag, 25.Nov.2006, Beginn 19:30 Uhr
Freitag, 1.Dez.2006, Beginn 20:15 Uhr
Sonntag, 3.Dez.2006, Beginn 19:30 Uhr

Im Festsaal BG Biondekgasse

Eintritt: 11,-- € / Schüler, Studenten 5,-- €

Kartenvorbestellung: 0680 3000924

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Besetzung.....

Das Gedicht....

Bild: Hubert Hochwarter

Liebes Publikum

Mein Name ist Birgit Andrea Helin und ich begrüße Sie zu unserer Vorstellung von Brechts Liturgie vom Hauch. Wahrscheinlich werden Sie sich jetzt fragen, weshalb ich mich Ihnen vorstelle. Nun, diese Frage lässt sich einfach beantworten: Ich bin die Regisseurin, Studentin der Theater-, Film- und Medienwissenschaft in Wien und schreibe zur Zeit an meiner Diplomarbeit. Möglicherweise kennen Sie meinen Namen von vergangenen Inszenierungen der Forced Emotions. Seit drei Jahren bin ich Regieassistentin von Walter Lexmüller und war unter anderem bei den Projekten Hart am Himmel und Catwalk beteiligt.

Dies ist mein erstes eigenes Regieprojekt. Nachdem die Gruppe und ich von dem Angebot, eine dramatisierte Form des Gedichts zu den Literaturtagen beizutragen, etwas überrascht wurden, blieb uns nicht viel Zeit. In nur elf Stunden stellten wir ein Stück auf die Beine. Dabei war es mir wichtig, dass die Schauspieler eng in den Entwicklungsprozess eingebunden wurden. Da von Anfang an klar war, dass wir nicht das Gedicht nachspielen, sondern interpretieren wollten, wurden in einem ersten Arbeitsschritt den einzelnen Strophen Titel gegeben. Dabei kam zum Vorschein wie verschieden man etwas deuten kann, aber auch die unglaubliche Kreativität, die sich in dieser Gruppe finden lässt. Wichtig war auch diese Verfremdung, den Bruch, den Brecht durch den Refrain schafft, in unsere Performance einzufügen. Im zweiten Schritt kam es dann zur Umsetzung der Ideen. Dabei war meine Aufgabe aus meinen Vorschlägen und denen der Gruppe, viele wurden aufgenommen, wenige wieder verworfen, Homogenität zu schaffen. Hier begann der Teil, bei dem herauszufinden war, was wirkt, wie kann man etwas am Besten darstellen. Bis zur letzten Probe wurden immer wieder neue Sachen versucht, um das Beste aus dem Gedicht und der Gruppe herauszuholen.

Nun bleibt mir nur zu hoffen, dass unsere Umsetzung im Sinne Brechts gelungen ist und Ihnen zum Einen Freude macht, zum Anderen aber auch etwas zum Nachdenken anregt.

Ich wünsche Ihnen gute Unterhaltung

Birgit Helin

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