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Hexenkraut & Zaubertrank

Ein Spiel über unheimliche Wesen und besondere Kräfte, Flüche und Verwandlungen von und mit
###The Witches

**Spielleitung:** Helga Kreisberger

**Tanz:** Gabi Wappel

Premiere: Freitag, 15.6.2007, 19:00 Uhr

**Aufführung:** Samstag, 16.6.2007, 19:00 Uhr

**Ort:** Festsaal BG Biondekgasse

Die Eigenproduktion „Hexenkraut und Zaubertrank“ hat die Figur der Hexe in ihren zahlreichen Ausformungen zum Thema. Die Mädchen setzen sich zunächst mit den verschiedenen Hexentypen aus Märchen, Erzählungen, Film und Fernsehen auseinander, „adoptieren“ eine Hexenfigur, spielen bekannte Szenen nach und improvisieren mit Begegnungen zwischen den verschiedenen Figuren.

Danach wird die Fähigkeit des Zauberns unter die Lupe genommen, Möglichkeiten „Verwandlungen“ auf die Bühne zu stellen werden ausprobiert (z.B. die Verwandlung von Menschen in Tiere), Zaubersprüche erfunden und wirkungsvoll präsentiert, Hexentänze kreiert.

In der nächsten Phase sollen größere Erzählelemente aus Zwerg Nase und anderen Texten (nach Vorlieben der Kinder) szenisch umgesetzt werden.

Als Endergebnis ist eine Zusammenschau der erarbeiteten szenischen Elemente geplant, dabei sind folgende Möglichkeiten eines Rahmens angedacht, die endgültige Entscheidung soll während des Arbeitsprozesses fallen:

  • In der bei einer Zusammenkunft (z.B. in der Walpurgisnacht) berichten mehrere Hexen von ihren Taten und Erlebnissen, die dann auf der Bühne sichtbar werden.
  • Kinder erzählen sich Schauergeschichten und diskutieren die Frage nach der Existenz übernatürlicher Phänomene.
  • Im Albtraum eines Kindes erscheinen verschiedene Szenen und Figuren.
  • Der Begriff der Hexe wird gewissermaßen „wissenschaftlich“ beleuchtet, von der bösen Märchenhexe bis zu den realen Hexenverfolgungen im 15. bis 17. Jahrhundert.

Motivation: Die Mädchen können sich mit dem Thema gut identifizieren, es wurde von der Gruppe mit Begeisterung aufgenommen. Es erscheint altersgemäß und besonders für eine reine Mädchengruppe geeignet.

Theaterpädagogische Überlegungen: Wichtige theaterpädagogische Lernziele dieses Jahres sind die Ensemblebildung (aufeinander achten und hören, miteinander spielen, einander unterstützen), die Entwicklung von Bühnenpräsenz, die Unterscheidung von Rolle und Privatperson und die Fähigkeit, „in der Rolle zu bleiben“. Der Körper als Ausdrucksmittel soll geschult werden, erste Schritte zu einer tragenden Sprechstimme und deutlichen Artikulation sollen gesetzt werden.

Das Thema „Hexen“ eignet sich sehr gut, um Basistechniken des Schauspiels auf spielerische Art zu erlernen:

  • Im Bereich Körperausdruck wird die Veränderung des Körpers bei Verwandlungen, z.B. in Tiere, Pflanzen und Fabelwesen, bei der Darstellung verschiedener Altersstufen und Menschentypen geübt. Durch das Motiv der Verwandlung wird eine gewisse Authentizität gewahrt, etwa bei der Darstellung von Menschen verschiedenen Alters.
  • In Hexentänzen, Beschwörungsritualen, etc. werden Tanzelemente eingebracht, Körperbeherrschung, Koordination der Bewegungen und Zusammenspiel in der Gruppe werden trainiert.
  • Ein spielerisches Stimm- und Artikulationstraining ermöglicht schließlich das Thema „Zaubersprüche“.
  • Durch Lieder und musikalische Improvisationen soll das Gehör, in Ansätzen auch die Gesangsstimme, geschult werden.

Inhaltliche und sozialpädagogische Überlegungen:

Das Thema ermöglicht es, Ausgrenzung und Außenseitertum zu thematisieren (vgl. das Märchen „Zwerg Nase“), das Gut-Böse-Schema zu hinterfragen und die Problematik der Bedrohung durch „Anders-Sein“ zu reflektieren.

Nicht zuletzt ist das Thema Verwandlung, Magie und Zauber metaphorisch auf die Situation der Kinder übertragbar, die aus ihrem Alltag heraustreten und in fremde Rollen schlüpfen, sozusagen in eine – für manche von ihnen neue – Welt der Magie eintreten, in der sie selbst sich in alle erdenklichen Figuren und Wesen verwandeln können.

**Darstellerinnen:** Ivana ALEXANDROVIC, Ines BECKER, Olivia GRÖLLER, Bernadette HANSS, Helena HINTERSTEININGER, Barbara HOCKE, Isabella HUTSTEINER, Natalie MAYR, Fabienne MÜHLBACHER, Stefanie NOVAK, Clara ROTSCH, Saskia SUPPAN

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